Freitag, 14. Juni 2019

Erschließung für neue Siedlung am Stadtpark

Auf dem Gelände der früheren Stadtgärtnerei entstehen bald elf zweietagige Wohnhäuser. Die Stadt Delitzsch hatte für die Grundstücke zur Angebotsaubgabe aufgefordert - mindestens 145 Euro pro qm sollte der Preis betragen.
In der Stadtratssitzung am 20. Juni 2019 könnten die Stadträte in ihrer letzten Sitzung dieser Legislatur dem Verkauf von neun Grundstücken zustimmen. Bis zu 200 Euro pro qm hatten die Interessenten geboten.
Zwei Grundstücke werden aktuell nochmals ausgeschrieben, da auf sie nicht geboten wurde.

Foto: Stadt Delitzsch/Nadine Fuchs


Derzeit laufen die Erschließungsarbeiten für das neue Wohngebiet. Diese werden im Auftrag der Stadt Delitzsch durchgeführt.

Donnerstag, 6. Juni 2019

Wallgraben im ersten BA weitgehend beräumt

Im ersten Baubschnitt sind die Schlammschichten weitestgehend beräumt. Mittlerweile könnte man trockenen Fußes durch den Graben gehen (ACHTUNG - Baustelle, daher ist das natürlich verboten!).

Beide Fotos: Stadt Delitzsch/Christian Maurer


Mittwoch, 5. Juni 2019

Fördermittel für den kommunalen Straßen- und Brückenbau

Kreisel bei Delicia: Umsetzung wahrscheinlich noch 2019
Wo sich in Delitzsch-Ost Bundes- und Umgehungsstraße kreuzen, gab es früher teils verheerende Verkehrsunfälle. Mit diversen verkehrstechnischen Hilfsmitteln, u. a. Sichtblenden und zuletzt einer Lichtsignalanlage, hat man versucht, diese Kreuzung zu entschärfen.

Nunmehr steht die Errichtung eines Kreisels in Aussicht. Für den städtischen Anteil zur Umsetzung des Vorhabens „B183a Ausbau Knotenpunkt mit K 7447 und Gemeindeverbindungsstraßen östl. Delitzsch“ erhält die Stadt Delitzsch rund 217.000 Euro Fördermittel aus dem Förderprogramm für kommunalen Straßen- und Brückenbau. Das entspricht einem Fördersatz von 90 Prozent aller förderfähiger Kosten.
Die Umsetzung stellt das zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LaSuV) für 2019 in Aussicht.


Straßensanierung in Spröda

Foto: Stadt Delitzsch/Christian Maurer
Rund 330.000 Euro Fördermittel erhält die Stadt Delitzsch für die Straßensanierung im Ortsteil Spröda. Das sind 80 Prozent der förderfähigen Kosten.
Der langersehnte Förderbescheid war vor rund zwei Wochen in der Stadtverwaltung eingegangen, die dann zuerst die Anwohner über die nächsten Schritte informiert hatte. Schließlich hatten die EinwohnerInnen der östlich von Delitzsch liegenden Ortschaft rund eineinhalb Jahre mit einem Provisorium leben müssen. Der Förderantrag war im Februar 2018 gestellt worden.
Die Umsetzung der Maßnahme soll noch 2019 erfolgen.

Mittwoch, 22. Mai 2019

Blühwiesen für mehr Artenvielfalt in Delitzsch

So mancher Delitzscher wundert sich aktuell vielleicht über blühende Wiesen im Stadtgebiet. Dort, wo sonst hektarweise gemähter Rasen zu sehen ist, locken nun Wildblumen Falter und Bienen an.

Blühwiese in der Gellert-Straße. Foto: Stadt Delitzsch/Nadine Fuchs
Mit dem Landschaftspflegeverband Nordwestsachsen e. V. (LPV) bemüht sich die Stadt Delitzsch um die Verbesserung der biologischen Vielfalt im Stadtgebiet. Mehr als 20 Blühwiesen soll es am Ende geben, in Anlehnung an ein Entwicklungsstadium der Schmetterlinge „Puppenstuben“ genannt.
Das sachsenweite Projekt „Puppenstuben gesucht“ vereint Blühwiesen im Freistaat. An der Internetseite www.schmetterlingswiesen.de können alle Menschen mitwirken, in dem sie etwa Sichtungen von Faltern melden.

Veronika Leissner, Geschäftsführerin des LPV erklärt, warum solche Blüh- und Schmetterlingswiesen wiesen wichtig sind:
„Mit einer Mahd werden innerhalb von wenigen Minuten alle Entwicklungsstufen von Schmetterlingen vernichtet und damit sind in dem Bereich gleich mehrere Falter-Generationen einfach verschwunden.“ 
Deswegen ist es ein entsprechendes Mahd-Regime wichtig. Gemäht wird eine Blühwiese nur etwa zwei Mal im Jahr zu bestimmten Zeitpunkten. Die Mahd erfolgt dann abschnittsweise, also nicht auf der gesamten Fläche.Das Mahdgut muss entfernt werden.

Wenn Bürger zusätzliches Saatgut einbringen möchten, so muss dies regional sein. Im Zweifel genügt ein Anruf bei der zuständigen Projekt-Koordinatorin beim LPV, Sophie von Eichborn, um sicher zu gehen, ob man eine Saatbombe werfen kann oder nicht.

Die Stadtverwaltung Delitzsch bittet indes die Bürger um Verständnis, denn diese müssen sich zum Beispiel im Stadtteil Nord erst einmal mit ungewohnten Bildern vertraut machen. Wo früher hektarweise Rasen regelmäßig geschnitten wurde, blüht es nun.

Die Umsetzung des Projektes erfolgt im Rahmen einer Gesamtmaßnahme, mit der auch die Sanierung des Wallgrabens rund um die Altstadt einhergeht. Diese wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms der städtebaulichen Erneuerung „Zukunft Stadtgrün“ bis zum Jahr 2021 mit 484.000 Euro gefördert. Das sind zwei Drittel der förderfähigen Kosten. Der Eigenanteil der Stadt Delitzsch beträgt rund 1,8 Millionen Euro. Die Maßnahmen müssen bis zum Jahresende 2022 abgeschlossen sein.



Freitag, 17. Mai 2019

Wallgraben wird ausgebaggert

Seit Anfang der Woche wird der Wallgraben ausgebaggert. Die Firma EcoSoil hat im ersten Bauabschnitt am Ende des Wallgrabens/Höhe Hallescher Turm mit der Auskofferung begonnen und arbeitet sich östlich in Richtung Leipziger Straße vor.

Alle Fotos: Stadt Delitzsch/Nadine Fuchs
Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister Friedrichshafens, im Gespräch mit Dr. Wilde
Am heutigen Freitag waren auch zwei Verwaltungschefs am Wallgraben unterwegs. Dr. Stefan Köhler, Erster Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen, informierte sich beim Delitzscher Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde über die Maßnahmen im Förderprogramm "Zukunft Stadtgrün".
Dazu gehören neben der Wallgrabensanierung auch mehrere Blühwiesen in und um Delitzsch.

Donnerstag, 16. Mai 2019

Vogelvoliere eröffnet

Gestern konnte die neue Vogelvoliere im Tiergarten eröffnet werden. Die eigentlichen Bauarbeiten waren zwar bereits im letzten Jahr abgeschlossen, doch der sogenannte "Besatz" mit Tieren fand erst im letzten halben Jahr statt.
So konnten sich die ersten Arten schon an ihre neue Umgebung gewöhnen. Bis jetzt sind es zehn verschiedene Vogelarten, nach und nach folgen noch bis zu 13 weitere. Aktuell laufen und fliegen z. B. Dompfaffe, Bartmeisen und Austernfischer in der Voliere umher.

Foto: Stadt Delitzsch/Christian Maurer
Ohne Spenden und Sponsoringgelder sowie die ehrenamtliche Hilfe von Vereinsmitgliedern hätte die Vogelvoliere nicht entstehen können!
Die Stadt Delitzsch dankt daher:
  • der Allianz Umweltstiftung, die 35.000 Euro Preisgeld für den Gewinn des Deutschen Nachhaltigkeitspreises an die Stadt Delitzsch ausgereicht hatte,
  • der frunol delicia GmbH, die 20.000 Euro für den Zwitscher-Lehrpfad gespendet hat,
  • der STRABAG Rail GmbH,
  • der Sandmann Heizungstechnik Sanitär GmbH aus Schenkenberg,
  • Delitzscher Landhandel und Dienste GmbH und der
  • Podologischen Praxis Stier aus Delitzsch.
v. l. Oliver Dören von frunol delicia, Dr. Lutz Spandau von der Allianz Umweltstiftung, Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde, Bürgermeister Thorsten Schöne, Kulturamtsleiter Oliver Genzel und Tiergartenleiterin Julia Gottschlich


Das "Team Vogelvoliere" aus Tiergartenmitarbeitern und Ehrenamtlichen hat 2018 und 2019 intensiv für die Umsetzung des Vorhabens gearbeitet. Alleine die Vereinsmitglieder leisteten 1.500 ehrenamtliche Arbeitsstunden. Vielen Dank dafür!


Mittwoch, 3. April 2019

Auftrag für Wallgraben-Sanierung vergeben

Rund 540.000 Euro wird die aufwändige Sanierung des Wallgrabens im ersten Bauabschnitt kosten. Der historische Stadtgraben war in den letzten Jahrzehnten zunehmend verschlammt und undicht geworden. Um dies zu beheben, werden der Schlamm ausgekoffert und tonhaltigen Bentonitmatten sowie eine circa 35 cm hohen Abdeckschicht eingebracht.
Der Auftragsvergabe für diese Sanierung hat der Technische Ausschuss am gestrigen Dienstagabend zugestimmt.

Bauvorbereitende Maßnahmen werden ab 15. April 2019 stattfinden. Parallel zu den Arbeiten im ersten Bauabschnitt (BA) wird der zweite BA beplant. Insgesamt gibt es vier Bauabschnitte. Von den rund 2 Millionen Euro Gesamtkosten trägt die Stadt Delitzsch rund 800.000 Euro als Eigenmittel. 1,2 Millionen Euro konnten aus dem Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung „Zukunft Stadtgrün“ generiert werden.

Vom Bund heißt es zu diesem Programm: „Sie [die Finanzhilfen] können in diesem Sinne für städtebauliche Maßnahmen eingesetzt werden, die der Anlage, Sanierung beziehungsweise Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen im Rahmen der baulichen Erhaltung und Entwicklung von Quartieren als lebenswerte und gesunde Orte dienen. Die Maßnahmen leisten damit einen Beitrag zur Lebens- und Wohnqualität, zur gesellschaftlichen Teilhabe, zur Verbesserung des Stadtklimas und der Umweltgerechtigkeit insbesondere durch eine gerechte Verteilung qualitativ hochwertigen Stadtgrüns sowie zum Erhalt der biologischen Vielfalt und der Naturerfahrung“ (Quelle: www.bmi.bund.de)

In den letzten Wochen waren im Wallgraben bereits das Wasser abgelassen sowie Fische und Muscheln umgesetzt worden. Wasserpflanzen wurden geborgen und müssen teilweise – so die Forderung der Wasserbehörde – nach Abschluss der Sanierung in flache Uferrandbereiche wieder eingesetzt werden.