Mittwoch, 30. Januar 2019

Vorbereitung für Gewässerschlämmung

Ab kommendem Montag, dem 4. Februar 2019, werden am Wallgraben zwischen Hallescher Straße und Holzstraße wegen des bevorstehenden Gewässerausbaus insgesamt 33 Bäume entnommen.
Die Fällungen dienen der Vorbereitung der Schlämmung des Wallgrabens, der die Altstadt auf mehr als einem Kilometer umgibt.

Dabei werden im ersten Bauabschnitt (BA) zwischen Hallescher und Leipziger Straße insgesamt 24 Bäume an beiden Uferseiten aus dem Bestand genommen. Im zweiten BA zwischen Leipziger Straße und Holzstraße sind es neun Gehölze. Die Maßnahme dauert vom 4. bis 8. Februar 2019. Für diesen Zeitraum wird der Rad-/Gehweg auf der Wallgrabenpromenade gesperrt. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.
Nachpflanzungen werden nach dem Ende der Baumaßnahmen erfolgen. Damit wird dann auch wieder der geschlossene Alleecharakter der Wallgrabenpromenade erreicht. In den vergangenen Jahren waren dort einige Bäume abgängig gewesen, die man – mit Rücksicht auf die geplante Schlämmung des Wallgrabens – nicht ersetzt hatte.

Hintergrund Wallgraben und Schlämmung des Wallgrabens
Der Wallgraben ist ein künstlicher Wassergraben, der seit dem Mittelalter die gesamte Delitzscher Altstadt umgibt. Heute ist er noch auf über einem Kilometer Länge erhalten, nur im Bereich des Barockschlosses war er im 19. Jahrhundert verfüllt worden. Die Breite beträgt 15 bis 25 Meter, an Brückendurchlässen zur Altstadt deutlich weniger.
Der Wallgraben wird heute mit Wasser über Pumpen aus dem streckenweiseweise benachbart fließenden Lober gespeist. Er fließt in den Mühlgraben ab.
Durch die in den 1990er Jahren gesetzten Seerosen, die geringe Fließgeschwindigkeit und den Biomasseeintrag der Gewächse an den Uferbereichen hat sich im Wassergraben eine bis zu 70 Zentimeter dicke Sediment- und Schlammschicht gebildet. Diese muss abgetragen werden.
Zuletzt war der Wallgraben 1991 geschlämmt worden.
Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Nordsachsen hat zur Schlämmung des Wallgrabens und zu den begleitenden Maßnahmen mit Auflagen zum Artenschutz und der Eingriffsregelung ihre Genehmigung erteilt. Diese ist zugleich Bestandteil der Plangenehmigung. Unter Beachtung von Nebenbestimmungen wurde der Stadt Delitzsch auch die denkmalschutzrechtliche Genehmigung erteilt.
Derzeit wird die Ausschreibung vorbereitet, mit den Angeboten rechnet die Stadtverwaltung im März 2019. Geplant ist der Baubeginn im ersten Bauabschnitt zwischen Halleschem Turm und Leipziger Straße im April 2019.

Montag, 28. Januar 2019

Abbruch im künftigen Hort geht weiter

Die Abbrucharbeiten im Inneren des künftigen Horts "Loberaue" im Stadtteil Delitzsch-West gehen weiter. Aktuell entkernen die Arbeiter des beauftragten Bauunternehmens u. a. zwei kleinere Räume, aus denen später ein großer Gemeinschaftsraum wird.

Alle Fotos: Stadt Delitzsch/N. Fuchs
Parallel sind die Elektriker noch am Werk und die Arbeiten an der Bodenplatte für das neue Haupttreppenhaus laufen weiter. Das entsteht als geräumiger Aufgang an der Nordseite des Schulgebäudes und ersetzt das innenliegende "alte" Treppenhaus. Dieses bleibt als zweiter Fluchtweg erhalten. Zusätzlich wird es künftig auch einen Fahrstuhl für das mehrstöckige Haus geben.

Blick zum Nordflügel, an den das neue Haupttreppenhaus angebaut wird.
Die Fertigstellung des Umbaus ist für das Ende der Sommerferien 2019 geplant, so dass die 300 Schüler der Grundschule "Am Rosenweg" mit dem Beginn des neuen Schuljahres ihren Hort beziehen können.

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Deinstallationen im Hort „Loberaue“

Im Stadtteil West haben im November die Umbauarbeiten an der ehemaligen Schule zum Hortgebäude „Loberaue“ für 300 Kinder begonnen. Derzeit sind Elektriker und Heizungsbauer mit dem Rückbau der alten Anlagen beschäftigt.


Eventuell kann noch 2018 die Bodenplatte für ein neues Treppenhaus als zweiter Fluchtweg gegossen werden. Dies ist abhängig vom Wetter. Der Fahrstuhl, der ursprünglich als Anbau vorgesehen war, wird aus Kostengründen im Inneren errichtet.

Die Vergabe für die Trockenbau- und Putzarbeiten im neuen Hort ist am 4. Dezember 2018 beschlossen worden – für insgesamt rund 106.000 Euro.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Erste Aufträge für neuen Hort "Loberaue"

Rohbau, Elektro, Aufzug - das sind die ersten Aufträge, die für die Sanierung des Hortes "Loberaue" vergeben wurden. In der Sitzung des Technischen Ausschusses am 9. Oktober 2018 hatten die Mitglieder einstimmig für die Auftragsvergaben gestimmt.

Für den Hort "Loberaue" wird die ehemalige Schule West umgebaut. Dafür werden rund 1,8 Millionen Euro in die Hand genommen. Rund 1,33 Millionen Euro davon investiert die Stadt Delitzsch aus Eigenmitteln, rund rund 468.000 Euro kommen als Fördermittel aus dem Investkraft-Programm "Brücken in die Zukunft" hinzu.

Bereits im April 2017 hatte die damalige sächsische Staatsministerin für Kultus den Fördermittelbescheid übergeben. Doch hier war damals noch das Interim der OS Nord eingerichtet.




Mittwoch, 5. September 2018

Hort Ost eingeweiht

Großer Auflauf bei der Einweihung des neu errichteten "Hort Ost" neben der Grundschule Ost. Für 100 Kinder der Grundschule entstand in gut einem Jahr Bauzeit das helle, moderne Hortgebäude. Hier werden die Schüler der dritten und vierten Klassen ihre Freizeit nach der Schule verbringen, während die niedrigen Klassenstufen altersgerecht weiterhin die Räume in der nahen Kita "Freundschaft" nutzen können.

Alle Fotos: Stadt Delitzsch/N. Fuchs
Der Neubau hat rund 1,8 Millionen Euro gekostet, davon konnte die Stadt rund 470.000 Euro Fördermittel über die Richtlinie Investkraft ("Brücken in die Zukunft") generieren.

Viel Platz und viel Licht - das ist der neue Hort Ost in der Beerendorfer Straße.
 



Erasmus-Schmidt-Schule eröffnet/Dank an SMI

Am 1. September 2018 war es soweit - die frühere Oberschule Nord wurde als Erasmus-Schmidt-Schule offiziell von der Stadt Delitzsch an die Schüler- und Lehrerschaft übergeben.

Alle Fotos: Stadt Delitzsch/N. Fuchs
Rund zwei Jahre lang war der Plattenbau saniert und umgebaut worden. Während dieser Zeit lernten die Schüler in der früheren Schule West, wenige hundert Meter von der Baustelle entfernt.
Mit Beginn des Schuljahres 2018/19 sollte der Schulbetrieb wieder Fahrt aufnehmen, doch in den ersten Tagen waren noch Restarbeiten offen und viele Kartons auszupacken.



Bei der heutigen Lage des Baugewerbes waren Verzögerungen im Bauablauf leider zu befürchten und dann auch eingetroffen... So liefen die Gäste am 1. September im Außenbereich noch über einige Meter Schotter und konnten dann aber eine hochmoderne Schule besichtigen.

Das Mensagebäude verbindet Schule und Turnhalle.
Jeder Flur ist in einer anderen kräftigen Farbe gestaltet.
Rund 30 digitale Tafeln für insgesamt rund 300.000 € hat die Stadt für die neuen Klassenräume angeschafft.
Schulleiter Hess (Foto, M.) nahm den symbolischen Schlüssel von OBM Dr. Manfred Wilde (r.) und Bürgermeister Thorsten Schöne (l.) in Empfang.
Die Sanierung und Erweiterung der Schule kostete rund 7,7 Millionen Euro, davon werden rund 4,9 Millionen Euro über das Bund-Länder-Programm „Stadtumbau-Ost, Aufwertung“, gefördert. Dafür sagen wir DANKE und wünschen allen Schülern und Lehrern viel Freude in der neuen Schule.

Montag, 27. August 2018

Übergabe und Tag der offenen Tür in der Erasmus-Schmidt-Schule

Bisher Oberschule Nord, mit Beginn des ersten Schultages im Schuljahr 2018/19 nun Erasmus-Schmidt-Schule. Die Oberschule wird nach fast zweijährigem Um- und Ausbau am 1. September 2018 um 10 Uhr feierlich an die Schüler- und die Lehrerschaft übergeben.
Es schließt sich bis 12 Uhr ein Tag der offenen Tür an.