Donnerstag, 29. Oktober 2020

Delitzscher Stadträte beschließen Badbau an traditionellem Standort

Am traditionellen Badstandort in der Elberitzstraße in Delitzsch soll bis 2024 ein zukunftsfähiges Badangebot mit drei Freibecken und einer Schwimmhalle entstehen.
In ihrer öffentlichen Sitzung am heutigen 29. Oktober 2020 beschlossen die Räte mehrheitlich (19 Ja-, 6 Nein-Stimmen), dass die Stadtverwaltung weitere Planungsleistungen und schließlich die Bauausführung beauftragen möge, wenn die Kosten-schätzung der Vorplanung das Ergebnis von 18 Millionen Euro nicht überschreitet.

Was soll entstehen?

Die vorhandenen zwei Freibecken – ein Schwimmer- und ein Nichtschwimmerbecken – sollen saniert werden, wobei das Nichtschwimmerbecken verkleinert und durch ein Planschbecken ergänzt wird.
Auf demselben Badgelände an der Elberitzstraße soll eine Schwimmhalle errichtet werden, in der künftig auch Schulkinder das Schwimmen erlernen können.
Konkret:

  • Das Schwimmerbecken soll eine Wasserfläche von rund 850 qm haben, unterteilt in drei 25-Meter-Bahnen und fünf 50-Meter-Bahnen, sowie ein 1-Meter-Brett und eine 3-Meter-Plattform erhalten
  • Nichtschwimmerbecker erhält Wasserfläche von 500 qm
  • Ein Planschbecken mit 50 qm wird im Freien neu angelegt
  • Hallenbad mit rund 325 qm Wasserfläche und schrägem Boden bis zu 1,80 Meter Tiefe, gegebenenfalls mit bis zu 2 Meter Tiefe
  • Vorbehaltsflächen für Imbissversorgung in der Halle am Automaten und im Außenbereich über Wagen oder Kiosk

Freibad und Hallenbad sollen saisonabhängig im Wechsel betrieben werden.

Welche Kosten entstehen?
Die planerischen Voruntersuchungen ergaben, dass der Abriss des alten Funktionsgebäudes mit anschließendem Neubau sinnvoll wäre und die Freibecken neu aufgebaut bzw. grundlegend saniert werden müssen (rund 8 Mio. Euro Kosten) sowie eine neue Schwimmhalle besser in Standard- als in Modulbauweise zu errichten sei (rund 10 Mio. Euro Kosten). Vor dem Hintergrund der aktuellen Marktpreise ist demzufolge mit einem Investitionsvolumen von etwa 18 Mio. Euro zu rechnen.

Wie lange wird es dauern?
Der umfassende Umbau des bestehenden Freibades und die Errichtung einer neuen Schwimmhalle sowie vor allem das europaweite Ausschreibungsverfahren und die Planung der komplexen Baumaßnahme erfordern etwa dreieinhalb Jahre Zeit:


Allein die Ausschreibung für die Planung wird die nächsten sechs Monate in Anspruch nehmen, auch die Planungsarbeit selbst dauert rund ein halbes Jahr. Parallel dazu wird der Antrag auf Förderung eingereicht.
Im Sommer 2022 erfolgt die erste Ausschreibung für die Bauumsetzung. Dann geht es recht zügig. Im Herbst 2022 soll mit der Errichtung der neuen Schwimmhalle begonnen werden, im darauffolgenden Frühjahr mit der Sanierung des Freibades. Im März 2024 könnte dann im Hallenbad „angebadet“ werden.

Was ist bisher passiert?

Der Weg zur aktuellen Entscheidung war steinig. Lange hatte man in Delitzsch gehofft, eine Badestelle am Werbeliner See nutzen zu können. Dann wäre nur die Sanierung des Lehrschwimmbeckens erforderlich gewesen.

Eine Chronologie:



Mittwoch, 28. Oktober 2020

Voruntersuchungen für Radweg nach Reibitz

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LaSuV) kündigt per amtlicher Bekanntmachung Voruntersuchungen für einen neuen Radweg nach Reibitz an.

„Um die Planung ordnungsgemäß vorbereiten zu können, ist es notwendig, dass auf den Grundstücken in den Gemarkungen Delitzsch, Spröda, Laue und Beerendorf, in der Zeit vom 04.01.2021 bis 26.02.2021 … Vorarbeiten durchgeführt werden…“, heißt es in der LaSuV-Ankündigung zu den Baugrunduntersuchungen auf verschiedenen Grundstücken in Delitzsch, Beerendorf, Laue und Spröda.
Der Radweg entlang der B 183 a dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit und der touristischen Aufwertung der Region. Mit dem Radweg wird eine schnellere Verbindung an den Mulderadweg geschaffen.

Wann die Bauarbeiten beginnen, teilte das LaSuV nicht mit.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

„Genesung“ im Winterschlaf

Der Brunnen „Genesung“ befindet sich seit dem 20. Oktober 2020 im Winterschlaf. Angestellte der Servicegesellschaft der Stadt Delitzsch und der Stadtwerke Delitzsch GmbH haben die Anlage winterfest gemacht.

Für die kältere Jahreszeit wird der rund 80 Jahre alten Brunnenskulptur ein extra angefertigtes „Häuschen“ übergestülpt, um Frostschäden zu verhindern. Außerdem wird das Wasser aus dem Becken abgelassen und selbiges gereinigt.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Restarbeiten in der Kita Regenbogen

Die Kindertagesstätte „Regenbogen“ im Stadtteil Delitzsch-Nord hat die Nutzungsfreigabe für den dritten und letzten Bauabschnitt (Erdgeschoss und erstes Obergeschoss) in der vergangenen Woche erhalten.
Im Keller und im zweiten Obergeschoss werden Restarbeiten am Brandschutz und der Elektrotechnik ausgeführt. 

Ausstehend sind weiterhin die Rekultivierung der Außenanlagen und die Putzarbeiten der Kellerfassade. Ebenso sind noch Vordächer über den Eingängen zu montieren. Diese Leistungen sollen voraussichtlich noch bis zum Jahresende abgeschlossen werden.

Montag, 19. Oktober 2020

Raubtieranlage fertiggestellt und bezogen

Seit dem 14. Oktober 2020 lebt Gepard-Männchen Tayo (drei Jahre) im Tiergarten Delitzsch.

Aus dem Zoo Braunschweig holte die Tiergarten-Doppelspitze Dr. Elisabeth Wiegand und Konstantin Ruske das Tier nach an den Lober.

Seit zwei Jahren arbeiten das Team des Tiergartens und der Förderverein auf die Haltung der Kleinkatzen hin. Während die Zoologen die fachliche Anbahnung und die Bau-Betreuung ausgeführt haben, haben die Vereinsmitglieder einen Großteil der Bauarbeiten übernommen. Für die neue Tierart haben sie das ehemalige Braunbär-Gehege zur Raubtieranlage umgebaut und gestaltet.

Geparden gelten als stark bedroht – nur noch rund 7.000 Tiere leben auf dem afrikanischen Kontinent.

Das Männchen wird den Tiergarten gelegentlich für ein paar Tage verlassen. Es wird dann in anderen zoologischen Einrichtungen weibliche Tiere begatten und damit hoffentlich zur Erhaltung der bedrohten Tierart beitragen können.

Geparde leben als Einzelgänger und finden das andere Geschlecht besonders attraktiv, wenn sie es eher selten zu Gesicht bekommen. Die Chancen auf Nachsuchs stehen daher besonders gut, wenn Katze und Kater nur sporadisch aufeinandertreffen.

Der herzliche Dank der Stadtverwaltung gilt dem Förderverein des Tiergarten Delitzsch e. V. für die Umsetzung der baulichen Maßnahmen.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Schulhofsanierung in der Grundschule Diesterweg fast abgeschlossen

Die grundhafte Sanierung des Schulhofes der Grundschule Diesterweg befindet sich in den letzten Zügen. Das komplette, rund 2.000 qm große Freigelände der Grundschule wurde seit Juni 2020 ausgebaut und neugestaltet.

Die Arbeiten auf dem Südschulhof sind weitestgehend abgeschlossen. Lediglich  Restleistungen, wie z. B. das Pflanzen von vier Winterlinden, werden in den beiden Herbstferien-Wochen erbracht.
Seit gestern können die Schüler den südlichen Bereich des Schulhofes, inklusive des vom Förderverein neu angeschafften Spielgerätes „Spaceball L“ nutzen.

Die Arbeiten auf dem Nordschulhof werden in den beiden Ferienwochen vom 19. bis 30. Oktober 2020 fortgesetzt. Hier werden die Entwässerung für das Oberflächenwasser instandgesetzt sowie vier Baumscheiben angelegt. Die Baumpflanzungen werden voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Baumpflanzung anlässlich 30 Jahre deutsche Einheit

Ein Blauglockenbaum wächst seit dem 2. Oktober 2020 im Rosengarten. 

Anlässlich des 30. Jahrestages der Wiederherstellung der deutschen Einheit pflanzten Oberbürgermeister Dr. Manfred Wilde und Bürgermeister Thorsten Schöne mit dem Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann und dem Ersten Bürgermeister der Stadt Friedrichshafen Dr. Stefan Köhler dieses besondere Gehölz.


Der schnell wachsende Baum stammt ursprünglich aus Asien. Er beeindruckt durch seine großen Blätter und ab etwa Ende April mit seinen violetten, nach Vanille duftenden Blüten.