Wie
bewegen sich eigentlich Sehschwache, Blinde oder Hörgeschädigte im
öffentlichen Straßenverkehr? Für ihre Sicherheit bedarf es besonderer
Einrichtungen und Vorkehrungen.
Sicher
habt Ihr bestimmt schon mal die Taster an Ampeln gesehen. Werden sie
gedrückt, ertönen akustische Signale, die den Sehschwachen anzeigen,
wann sie die Straße überqueren können.
Wahrscheinlich kennt Ihr
aber nicht die Pfeile, die unter dem Taster angebracht sind. Ihre
Richtung zeigt den Blinden oder Sehgeschädigten an, in welche Richtung
sie gehen müssen.
Auf
der Verkehrsinsel ist es für Sehschwache besonders wichtig, sich gut
orientieren zu können. Die abgesenkten Bordsteine sind mit weißen
Strukturplatten verbunden worden, die die Blinden mit ihren Langstöcken
abtasten und so erkennen können, wann welches Hindernis auftaucht.
Für
die meisten von uns sind das nur ein paar weiße Noppensteine. Für
Blinde sind sie unerlässliches Zeichen für eine kurz bevorstehende
Ampelkreuzung. Mit dem Langstock pendeln oder schleifen sie über die
Steine und bewegen sich so auf die Straße zu.
Hier erklärt Herr Sondershaus vom Behindertenverband Leipzig, wo eventuell nachgebessert werden muss.
Und hier noch ein paar aktuelle Eindrücke von der Baustelle:
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| Blick von der Kreuzung Securiusstraße Richtung Süden |
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| Vor der Einmündung in den Schäfergraben ist der Kabelkanal erkennbar. |
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| Straße und Vorplatz am Gymnasium. An dieser Stelle wird wieder eine Fußgängerampel errichtet. |
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| Vor dem Denkmal für die Opfer des Faschismus wurden sechs Säuleneichen gepflanzt. |